ÜBER MAX


 «Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum»

 

Alles rund um die Nassrasur, sei es die neuesten Trends in Sachen Bart-Styling,  -pflege, -rasur und -korrektur im Gesichtsbereich hat mich schon immer fasziniert. Ich habe mich spezifisch auf Bärte spezialisiert, da es meiner Meinung nach, leider zu wenig Fachleute auf diesem Gebiet gibt. Meine Reise in die Bart- Welt begann, als ich das erste Mal in Sizilien Grossvaters Rasierseife roch. Als ganz kleiner Junge, so lange wie ich mich eben erinnern kann, war der Besuch beim Babier am Sonntag morgen, ein Pflicht Termin für meinen Grossvater, bei dem ich Ihn selbstverständlich immer begleiten durfte. Ab diesem Augenblick war ich von diesem Duft fasziniert und freute ich mich jedes Mal auf die Ferien, um an Grossvaters Rasierseife zu riechen und dieses unbeschreibliche Gefühl das mich dabei überkam, zu erleben. Sobald Grossvater Alfonso morgens aus dem Badezimmer kam, rannte ich sofort hinein und schnappte mir seine Rasierseife und den Pinsel. Es war für mich ein atemberaubendes Spiel die Rasierseife aufzuschäumen, auf mein Gesicht auf zu tragen und mit den Fingern «weg zu rasieren». Ich dachte damals es war der Schlüssel zu schnellerem Bartwuchs... mit den Jahren habe ich dann aber bemerkt, dass sich dies sowieso erst ab dem 14-ten Lebensjahr erfüllen wird.

 

Meine Botschaft und Leidenschaft möchte ich den Männern mitteilen, die diese alte  Kultur  noch nicht kennen, oder die klassische Nassrasur aus der Barbierzeit gerne neu für sich entdecken möchten. Es ist mir eine grosse Ehre meine Begeisterung und Freude der traditionellen und zu gleich trendigen Nassrasur mit viel Fingerspitzengefühl weiterzugeben.

Wie wurdest du zu Mad Max Barber?


Mad Max Barber wurde durch einen Selbstunfall mit dem Motorrad ins Leben gerufen. 

 

Nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit, der damit verbundenen freien Zeit und einer psychologischen Betreuung durfte ich mich beruflich umorientieren. In dieser Zeit hatte ich viele negative sowohl als auch positive Tage. Wenn man so viel freie Zeit hat, schweifen die Gedanken in alle möglichen Richtungen und man erinnert sich gerne an eine Zeit, bei der man sich am wohlsten gefühlt hat und es einem sehr gut ging.

 

Die Inspiration zum Barbiere hatte ich bereits als kleiner Junge. Was viele Leute nicht wissen: Ich bin bis zu meinem achten Lebensjahr bei meinen Grosseltern auf Sizilien aufgewachsen. Vis-à-vis vom Haus meiner Grosseltern hatte es ein Barbier – übrigens, den gibt’s heute noch!

Jeden Sonntag hatte mein Grossvater ein Ritual. Er hat sich rausgeputzt, den besten Anzug aus dem Schrank geholt, in Schale geworfen, mit 4711 Echt Kölnisch Wasser parfümiert und hat sich auf den Weg zum Barbiere seines Vertrauens gemacht.

 

Selbstverständlich durfte ich Ihn jeden Sonntag begleiten. Dieses Ritual miterleben zu dürfen, mit allen Sinnen war sehr prägend - für den Rest meines bisherigen Lebens, wie man sieht. Dies hat sich wie ein Anker in meinem Kopf manifestiert, wenn man das so sagen kann. Durch die Arbeitsunfähigkeit und der damit verbundenen psychologischen Betreuung nach meinem Unfall, hat bei mir viel Nach- und Um-denken gefordert.

 

Das Resultat daraus war, dass ich mich entschieden habe, mich zum Barber ausbilden zu lassen. Mein Ziel war es von Anfang an - und ist es heute noch, das prägende Erlebnis mit allen Düften, Emotionen und der Begeisterung die man im Gesicht meines Grossvaters nach dem Besuch bei seinem Barbiere, förmlich ablesen konnte, bei meinen eigenen Kunden zu wecken und weiter zu geben.

 

Hier bei mir in Lachen in meinem Barberroom habe ich für den Mann einen Rückzugsort geschaffen. Das heisst jeder Kunde hat seinen persönlichen Termin. Dieser ist fix für ihn reserviert. Diskretion ist für mich das oberste Gebot, ich wollte nie einen 0815-Barbershop im herkömmlichen Sinn. In den jeder einfach reinplatzen kann, wann es ihm passt, mit Warteplätzen, bei denen schon 6 Personen warten, bis sie dran sind. Bei mir muss oder darf sich der Mann seinen persönlichen Termin reservieren und sich an der Tür anmelden. Denn meiner Meinung nach entspannt es sich ohne Unterbrechung viel besser.

 

I just wanna do my Job!

 

Warum ich den Namen Mad Max Barber gewählt habe?

Das wird immer mein Geheimnis bleiben.